Quanteninformation III | |
Do 14:00-16:15 | HS XII |
| Q 31.1 | Fachvortrag | Do 14:00 | HS XII |
Konstruktion von Quantenzuständen mit gebundener Verschränkung
Dagmar Bruß 1 und Asher Peres2
2Department of Physics, Technion, Haifa
1Inst. f. Theoret. Physik, Universität Hannover
Es wird eine neue Familie von gebunden verschränkten Zuständen für zwei 3-Niveau-Systeme vorgestellt. Ihre Dichtematrix hat 7 freie Parameter und ist allgemeiner als bisher bekannte gebunden verschränkte Zustände, die mit Hilfe unerweiterbarer Produktbasen konstruierbar sind.
| Q 31.2 | Vortrag | Do 14:30 | HS XII |
Distinguishability of non-orthogonal quantum states in higher dimensional Hilbert spaces
Aldo Delgado und Gernot Alber
Abteilung für Quantenphysik, Universität Ulm, D-89069 Ulm, Germany
It is known that two non-orthogonal qubits can be distinguished
with the help of non-linear quantum maps [1]. We generalize
this result to N non-orthogonal states in a N-dimensional
Hilbert space and show that the iteration of these non-linear
quantum maps leads to perfect distinguishability of certain
sets of non-orthogonal quantum states. We illustrate our
considerations in the case of three non-orthogonal quantum states
in a three-dimensional Hilbert space.
Financial support by the DFG within the SPP
quantum-information-processing is acknowledged.
[1] H. Bechmann-Pasquinucci, B. Huttner and N. Gisin, Phys. Lett. A, 242, 198-204 (1998).
| Q 31.3 | Vortrag | Do 14:45 | HS XII |
Bell-Messungen mit linearen optischen Elementen?
Norbert Lütkenhaus und John Calsamiglia
Helsinki Institute of Physics, FIN-00014 Helsingin yliopisto
In einer vorhergehenden Arbeit [1] haben wir ein qualitatives No-Go
Theorem aufgestellt welches besagt, daß eine ideale Projektion auf die vier
Bellzustände zweier Photonen mit optischen linear Elementen nicht
möglich ist. Nun erweitern wir dies durch die quantitative Aussage,
daß die bekannten Methoden optimal in der physikalisch wichtigen
Klasse der passiven linearen Elemente sind. Als Maß verwenden wir
hier die Wahrscheinlichkeit einer garantiert fehlerfreien
Identifizierung. Ausserdem zeigen wir, daß die Ergebnisse auch für
Verallgemeinerungen von Bellmessungen auf N-Photonen Systeme Anwendung
finden.
[1] N. Lütkenhaus, J. Calsamiglia, K.-A. Suominen, Phys. Rev. A,
59, 3295 (1999).
[2] H. Weinfurter, Europhys. Lett 25, 559 (1994); S. L. Braunstein and A. Mann, Phys. Rev. A 51, R1727 (1995).
| Q 31.4 | Vortrag | Do 15:00 | HS XII |
Bestimmung des Zustands und der Verschränktheit von Qubits bei endlichen Ressourcen
Dietmar G. Fischer, Matthias Freyberger und W. P. Schleich
Abteilung für Quantenphysik, Universität Ulm, Albert-Einstein-Allee 11, 89081 Ulm
Ein wichtiges Problem der Quanten-Informationsverarbeitung ist das Auslesen der Information aus Quantensystemen. Diese Information liegt in Form eines gemischten Quantenzustands [^(r)] vor, der aus einem endlichen Ensemble bestimmt werden muß. Für eine experimentelle Anwendung ist es hierbei wichtig, daß die verwendeten Messungen einfach zu realisieren sind. Wir präsentieren daher Methoden zum Schätzen des Dichteoperators [^(r)] von Qubits. Dabei konzentrieren wir uns auf Projektionsmessungen an einzelnen Systemen in Verbindung mit selbstlernenden Algorithmen. Zudem zeigen wir, daß diese
Methoden auch zur effizienten
Bestimmung des Verschränktheitsgrads eines reinen Zwei-Qubit-Zustands
eingesetzt werden können und diskutieren weitere
Anwendungsmöglichkeiten.
Wir danken der DFG für ihre finanzielle Unterstützung im Rahmen des
Schwerpunktprogramms Quanten-Informationsverarbeitung.
| Q 31.5 | Vortrag | Do 15:15 | HS XII |
Maximaler Informationsgewinn in Bellmesssungen
Christian Trump, Dagmar Bruß und Maciej Lewenstein
Universität Hannover
Mittels Polarisation lassen sich Bellzustände
in Photonen codieren.
Lütkenhaus et al. [1] haben gezeigt, dass solche Bellzustände
nicht durch lineare optische Elemente wie Strahlteiler und
l/2-Plättchen eindeutig detektierbar sind.
Wir untersuchen numerisch und analytisch die Leistungsfähigkeit solcher
Elemente, um obere Schranken zu erhalten. Dabei kann der
Informationsgewinn
(bedingte
Entropie) als Maß verwendet werden. Weiter wird die Wirkung solcher
Elemente auf nicht maximal verschränkte Bellzustände untersucht.
[1] N. Lütkenhaus, J. Calsamiglia, K.-A. Suominen, Phys.Rev. A 59, 3295 (1999)
| Q 31.6 | Vortrag | Do 15:30 | HS XII |
Entanglement in Ensemble Systemen
Alexander Otte und Günter Mahler
Institut für Theoretische Physik I, Universität Stuttgart, Pfaffenwaldring 57/IV, 70550 Stuttgart
Entanglement ist eine wesentliche Vorraussetzung, um Quanteninformation auf nicht klassische Weise, wie es bei Quantenkryptographie und Quantenalgorithmen vorkommt, nutzen zu können. In Ensemble Systemen, die nur sehr geringe Abweichungen vom total gemischten Zustand aufweisen - wie es z.B. beim Quantencomputing mittels NMR der Fall ist - beinhaltet der Gesamtzustand nachweislich kein Entanglement [1]. Mit Hilfe von Kollektiv-Operatoren untersuchen wir auf einer reduzierten Beobachtungsebene in Ensemblen aus ununterscheidbaren Teilchen die Möglichkeit, verschränkte Zustände auch im Ensemblefall und damit innerhalb eines makroskopischen Systems zu erzeugen.
[1] S.L. Braunstein et.al., Phys. Rev. Lett. 83, 1054-1057 (1999)
| Q 31.7 | Vortrag | Do 15:45 | HS XII |
Wechselwirkung und Verschränkung
Jochen Gemmer und Günter Mahler
Institut fuer theoretische Physik; Teilinstitut 1; Pfaffenwaldring 57/4; 70550 Stuttgart
Wir befassen uns mit dem Entstehen von Verschraenkung in Systemen, welche sich in plausibler Weise in zwei Subsysteme untergliedern lassen, durch Wechselwirkung zwischen diesen. Dabei zeigen wir, dass es keine Wechselwirkung gibt, so dass ein geeignetes Verschraenkungsmass eine Erhaltungsgroesse ist. Um dennoch das generische Rechnen mit reinen Zustaenden fuer die Subsysteme zu rechtfertigen leiten wir ein Gleichungssystem ab, das die Dynamik des Systems naeherungsweise beschreibt, und in das nur reine Zustaende und effektive Potentiale eingehen. Fuer die Gueltigkeit dieser Ersatzgleichungen laesst sich eine charakterische Zeitdauer angeben, welche wir aus dem Produktanfangszustand und der Art der Wechselwirkung berechnen.
| Q 31.8 | Vortrag | Do 16:00 | HS XII |
Catalysis of entanglement manipulation for mixed states
Jens Eisert und Martin Wilkens
Institut für Physik, Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam
In the light of recent progress in quantum information theory entanglement is often viewed as the essential resource for processing and transmitting quantum information. As has been demonstrated in Ref. [1], entanglement is indeed an intriguing resource: the mere presence of entanglement can be an advantage when processing quantum information with the use of local quantum operations and classical information (LQCC). The class of operations that can be performed under LQCC on a bipartite quantum system in a pure state is strictly larger when additional quantum systems in an entangled state are accessible than without such ``catalyst states'', even though these auxiliary quantum systems are left in exactly the same state.
In practical applications one would expect to always deal with
entangled mixed states rather than with pure states. In this
work we investigate this phenomenon of catalysis of entanglement
manipulation for mixed states. Several aspects will be
addressed, such as purification procedures and the
possibility of small transformations.
[1] D. Jonathan and M.B. Plenio, Phys. Rev. Lett.
83, 3566 (1999).
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Zuletzt geändert am 15.01.2001