Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG)

WWW-Server für Frühjahrstagungen und E-Verhandlungen

E-Verhandlungen 1997
München
Plenarvorträge


PV IPlenarvortragMo 11:30Aula
Das neue Bild der Sonne

•R. Schwenn
MPI für Aeronomie, Katlenburg-Lindau


PV IIPlenarvortragMo 14:00Aula
Noncommutative geometry and the small scale structure of space time

•A. Connes
IHES, Bures-sur-Yvette


PV IIIPlenarvortragDi 08:30Aula
Vorstoß in kleinste Dimensionen - Stand und Perspektiven der Teilchenphysik

•A. Wagner
Uni Hamburg und DESY, Hamburg


PV IVPlenarvortragDi 11:30Aula
Physik mit kalten Neutronen

•D. Dubbbers
Heidelberg


PV VPlenarvortragDi 14:00Aula
Meine 40 Jahre mit Rückstoßparametern

•P. Armbruster
GSI Darmstadt


PV VIPlenarvortragDi 14:30Aula
Paarerzeugung mit Quarks

•R. Marshall
Manchester, UK


PV VIIPlenarvortragDi 15:00Aula
Bose-Einstein-Kondensate - Eine neue Form von Quantenmaterie

•W. Ketterle
MIT Cambridge


PV VIIIPlenarvortragDi 15:30Aula
Eigenschaften und Entwicklungstendenzen ortsempfindlicher Gasdetejtoren mit Mikrostreifen-Elektroden

•A. Oed
ILL, Grenoble


PV IXPlenarvortragDi 20:00
Gibt es im Zentrum der Milchstraße ein schwarzes Loch?

•R. Genzel


PV XPlenarvortragMi 08:30Aula
Nutzung der Kernspaltenergie - heute und in Zukunft

•Kurt Kugeler
Institut für Sicherheitsforschung und Reaktortechnik, Forschungszentrum Jülich

Der Weltenergiebedarf steigt in Zukunft stark an. Wenn die CO2-Frage ernst genommen wird, dann müssen CO2-freie Energietechniken, d.h. auch die Kernenergie, in großem Umfang genutzt werden. Noch weiter verbesserte Sicherheitskonzepte müssen daher entwickelt werden. Das 1994 geänderte deutsche Atomgesetz setzt weltweit höchste Sicherheitsmaßstäbe. Bei zukünftigen Kernkraftwerken darf es bei allen denkbaren Störereignissen keine nennenswerten radiologischen Belastungen außerhalb der Reaktoranlage mehr geben. Die Folgen von Kernschmelzunfällen müssen beherrscht werden. Evakuierungen und Umsiedlungen dürfen nicht notwendig werden. Eine derartige Technik ist katastrophenfrei. Z. Zt. werden verschiedene Wege für die Weiterentwicklung der Sicherheit verfolgt. Beim Druckwasserreaktor der Firma NPI (EPR) soll durch Einbau eines Corecatchers die Kernschmelze aufgefangen, gekühlt und im Reaktorschutzgebäude zurückgehalten werden. Das Reaktorschutzgebäude muß dazu dicht sein. Ein anderer Weg sind innovative Reaktoren ohne die Gefahr eines Kernschmelzens oder der Kernzerstörung (z.B. HTR oder D2O-Konzepte). Die radioaktiven Stoffe bleiben dann immer in den Brennelementen. Auch Transmutationssysteme können evtl. in Zukunft zur Vernichtung langlebiger Spaltprodukte und zur Energiegewinnung eingesetzt werden.


PV XIPlenarvortragDo 08:30Aula
Is there a Need for New Physics in Cosmology?

•Nathalie Deruelle
DARC, Observatoire de Paris, F-92190 Meudon, France

The origin of galaxies, clusters etc is one of the most puzzling questions in cosmology.

Presently two families of models can produce initial density fluctuations which eventually grow by gravitational instability to form the observed structures: Inflationary and topological defect scenarios. Both rely on speculations about the properties of matter at very high ( @ 1016 GeV) energies.

In the inflationary scenario, the expansion of the universe was driven, at a very early stage of its history, by a scalar field, the quantum fluctuations of which were dramatically amplified when that stage ended. The topological defect scenario, on the other hand, is based on the idea that a number of phase transitions took place as the universe cooled down. Topological defects could then have appeared and played the role of seeds for structure formation.

In this talk I shall try to explain why such new physics was introduced and how observations of the cosmic microwave background can test the predictions.


PV XIIPlenarvortragFr 08:30Aula
50 Jahre Transistor

•H. J. Queisser
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart


PV XIIIPlenarvortragFr 14:00Kl.Ph.HS
Vom Elektron zum Transistor (Experimentalvortrag)

•J. Teichmann
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80918 München

Von der Untersuchung der Kathodenstrahlen im letzten Drittel des 19. jahrhunderts und der des Elektrons kurz vor 1900 gingen nicht nur wesentliche Anregungen f|r die Mikrophysik aus, sondern gleichzeitig die Hauptimpulse f|r den Beginn der Elektronik. Hier waren wissenschaftliche Entwicklungen -der Festkvrperphysik - poft eng verkn|pft mit technischen Interessen. Man kann aus der Fr|hentwicklung einige schvne Demonstrationsexperimente reproduzieren. Insbesondere die Pohl-Schule in Gvttingen hat, anhand der Alkalihalogenidphysik, Anschauliches und Grundsdtzliches zu dieser Entwicklung beigetragen.


PV XIVPlenarvortragFr 15:00Kl.Ph.HS
65 Jahre Superfluides Helium und der Physik-Nobelpreis 1996 (mit Demonstrationen)

•G. Eska
Universität Bayreuth


PV XVPlenarvortragFr 16:00Kl.Ph.HS
Neutrinos - die Geister des Universums

•J. Brunner
CERN


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Zuletzt geändert am 21.08.1998

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